Online-Support für pflegende Angehörige (OSpA)

Praxisprojekt zur Entwicklung eines Onlineberatungsangebotes für pflegende Angehörige an einem städtischen und einem ländlichen Modellstandort in Bayern. (OSpA) (Juli 2016 bis Dezember 2018 gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege)
Schirmherr: Hermann Imhof, ehem. Patienten- und Pflegebeauftragter der Bayerischen Staatsregierung


Das Projekt „Online-Support für pflegende Angehörige in Bayern – Entlastung durch Gleichbetroffene und Experten zur Sicherung der häuslichen Pflege insbesondere bei Demenzerkrankungen“, kurz OSpA, startete Mitte 2016. Es umfasste die evaluierte Entwicklung und Implementation eines Online-Beratungsportals für pflegende Angehörige beispielhaft in städtischen und ländlichen Regionen Nordbayerns und wurde gemeinsam mit regionalen Praxispartnern aus der Pflege- und Angehörigenberatung entwickelt und durchgeführt.
Seinen innovativen Charakter erhielt das Portal durch eine Verschränkung von Selbsthilfe und professioneller Beratung. Gegenseitige, informelle und emotionale Unterstützung und Entlastung mit der Beratung und Unterstützung durch ehrenamtlich tätige Peerberater/innen (z. T. ehemals Pflegende) wurde verknüpft mit den Vorteilen professioneller Beratung von Experten der Pflege- und Demenzberatung. Damit wurde das bisher überwiegend an Präsenz gebundene Beratungs- und Unterstützungsangebot der Fachberatungsstellen um eine internetgestützte Variante erweitert, die die Inanspruchnahme so niedrigschwellig wie möglich gestaltet.
Zentrales Ziel war es dabei, zu einer deutlichen Entlastung pflegender Angehöriger insbesondere dementiell Erkrankter beizutragen, dem psychosozialen Unterstützungsbedarf pflegender Angehöriger so früh und effektiv wie möglich entgegen zu kommen, neue Zielgruppen für die Pflege zu erschließen und die Inanspruchnahme der Hilfen zu erhöhen. Damit wurden zentrale Erfolgskriterien für die Zukunft der häuslichen Pflege besonders von Demenzerkrankten thematisiert und in regional unterschiedlich strukturierten Räumen (Stadt / Land) modellhaft umgesetzt.

Projektvorstellung im Bayerischen Fernsehen in der Rundschau vom 14.08.2018
(Alle Rechte liegen beim Bayerischen Rundfunk)


Projektstand November 2019
Projektstand November 2018
Projektstand März 2018
Projektstand November 2017
Projektstand März 2017
Projektstand November 2016


Partner

  • Agentur für Angebote zur Unterstützung im Alltag, LAG der Freien Wohlfahrtspflege in Bayern
  • Angehörigenberatung e. V. Nürnberg
  • AOK Bayern
  • Caritasverband für Stadt und Landkreis Hof e.V., Fachberatung pflegende Angehörige
  • Deutsche Alzheimer Gesellschaft – Landesverband Bayern e.V.
  • Diakonie Selb-Wunsiedel, Fachstelle für pflegende Angehörige
  • Hochschulservice für Familien der TH Nürnberg – Eldercare
  • Institut für E-Beratung der TH Nürnberg
  • Pflegestützpunkt Nürnberg
  • Seniorenamt der Stadt Nürnberg
  • TH Nürnberg Fak. Sozialwissenschaften, Studienschwerpunkt „Altern in der modernen Gesellschaft“



Projektvorstellung im Radio auf Bayern 2 in der regionalZeit am 09.08.2018 (Alle Rechte liegen beim Bayerischen Rundfunk)


Ergebnisse

Abschlussbericht zum Projekt „Online-Support für pflegende Angehörige in Bayern“ – Entlastung durch Gleichbetroffene und Experten zur Sicherung der häuslichen Pflege insbesondere bei Demenzerkrankungen 01. Juli 2016 – 31. Dezember 2018. Sigrid Zauter, Monika Feil, Prof. Dr. Richard Reindl


Studentische Arbeiten

  • Die wichtigsten Fragestellungen pflegender Angehöriger älterer demenzkranker Menschen in der Beratung. Möglichkeiten und Grenzen für das Projekt „Online-Support für pflegende Angehörige (OSpA)“, Teresa Perschl (PTT 2017)
  • Die Bereitstellung bedarfsgerechter Informationen als Grundlage eines entlastenden Beratungsangebotes für pflegende Angehörige (OSpA), Andrea Banzhaf (BA 2017)

Sie können zu jeder Zeit das Rundschreiben OSpA abbestellen