Die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten der E-Beratungssoftware ebs stellen wir in regelmäßigem Intervall (ca. einmal im Monat) kostenlos und unverbindlich in einem virtuellen Rundgang vor.
Der nächste Termin findet am Dienstag, den 28. April 2026 von 14:00 – 15:30 Uhr statt.
Wie sinnvoll ist eine Klarnamenpflicht im Internet? Ein aktueller Fachbeitrag im CHIP-Magazin unseres Beiratsmitglieds Prof. Dr.-Ing. Florian Gallwitz beleuchtet die Chancen und Risiken einer solchen Regelung und zeigt, warum einfache Lösungen in der Praxis oft zu kurz greifen.
Im Fokus steht unter anderem die Frage, welche Bedeutung Anonymität für Meinungsfreiheit und gesellschaftliche Teilhabe hat und welche technischen sowie rechtlichen Herausforderungen mit einer verpflichtenden Identifikation im Netz verbunden sind.
Der Beitrag bietet eine differenzierte Einordnung und lädt dazu ein, sich kritisch mit aktuellen Entwicklungen rund um digitale Kommunikation und Regulierung auseinanderzusetzen. Weitere Informationen zu unserem Beirat finden Sie hier: https://www.e-beratungsinstitut.de/ueber-uns/beirat/
KI als Assistenz in der digitalen Beratung erleichtert Arbeitsprozesse und unterstützt die fachliche Reflexion systematisch, wirft aber auch Fragen auf. Mit jeder Entwicklung und dem Einsatz von KI in der psychosozialen Beratung sind ethische sowie fachliche Fragen untrennbar verbunden und bedürfen der multiperspektivischen Klärung. Die Projekte und Aktivitäten des Instituts für E-Beratung, IEB, beinhalten stets die Diskussion dieser Themen zwischen dem technisch Machbaren, dem fachlichen Bedarf, den ethischen Grundlagen und den rechtlichen Rahmenbedingungen.
Aus dem Projekt KIA zur Entwicklung eines KI Assistenzsystems sind aktuell zwei Veröffentlichungen entstanden, die Antworten auf fachliche und ethische Fragen geben:
Burghardt, Jennifer; Stieler Mara; Steigerwald, Philipp; Albrecht, Jens; Lehmann, Robert (2026): Leitfaden zur Entwicklung und Einsatz eines KI-Assistenzsystems für die digitale, psychosoziale Beratung. Technische Hochschule Georg Simon Ohm. https://doi.org/10.34646/thn/ohmdok-4742
Stieler Mara; Burghardt, Jennifer; Steigerwald, Philipp; Albrecht, Jens; Lehmann, Robert (2026): Ethik-Manual. Ethische Leitlinien für den gemeinwohlorientierten Einsatz von KI in der psychosozialen Beratung. Technische Hochschule Georg Simon Ohm. https://doi.org/10.34646/thn/ohmdok-4745
Nach Abschluss des Projekts KIA steht seit Januar 2026 das Assistenzsystem eb.IBA zur Verfügung. Als E-Beratungsprodukt des IEB ist eb.IBA voll in die E-Beratungssoftware ebs integrierbar.
Das Projekt KIA wurde in Kooperation mit der bke-Onlineberatung durchgeführt und von 2023 bis 2025 vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.
Barrierefreiheit im digitalen Raum für eine möglichst breite und diverse Personengruppe neu denken – das war das anspruchsvolle Ziel des Projektes „Digital Barrierefrei Kommunizieren“. Entwickelt wurde ein prototypisches System namens „DiBaKo“, das KI-basierte Assistenzfunktionen für Videokonferenzen bündelt. Damit wurde digitale Kommunikation für Menschen mit unterschiedlichen, auch reziproken Behinderungen zugänglicher gemacht und in ihrer Eignung für reale Nutzungssituationen geprüft. Zentraler Bestandteil des Projekts war der Austausch mit Betroffenengruppen und der Aufbau eines Praxisnetzwerks. Das Projekt DiBaKo wurde mit einer Laufzeit von Oktober 2024 bis März 2026 vom BMFTR im Rahmen der Förderlinie DATIpilot gefördert und in Kooperation der Fachdisziplinen Informatik und Sozialwissenschaften unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Korbinian Riedhammer (TH Nürnberg, KI-Zentrum) und Prof. Dr. phil. Robert Lehmann (TH Nürnberg, Institut für E-Beratung) durchgeführt.
Eine KI-gestützte Assistenz für digitale, psychosoziale Beratung trägt dazu bei, Komplexität zu reduzieren, ohne fachliche Tiefe einzubüßen, und eröffnet zugleich neue Impulse für die Beratungsarbeit. Durch methodische Anregungen, Strukturierungshilfen und Analysen wird der Reflexionsprozess in der Onlineberatung, speziell der Mailberatung unterstützt. All das bietet nach Abschluss des Projekts KIA ab sofort eb.IBA. Das E-Beratungsprodukt eb.IBA ist voll in die E-Beratungssoftware ebs integrierbar. Das Projekt KIA wurde in Kooperation mit der bke-Onlineberatung durchgeführt und von 2023 bis 2025 vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.
Wie werden Onlineberatungsprozesse gewinnbringend für alle Beteiligten gestaltet? Wie kann die systematische Verknüpfung von unterschiedlichen Kommunikationskanälen (Blended Counseling) gelingen? Und welche rechtlichen, technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen sind bei der Umsetzung eines Onlineberatungsangebotes zu beachten? Umfassende und differenzierte Antworten auf diese Fragen bietet die berufsbegleitende Qualifizierung „Hochschulzertifikat Onlineberatung“. Der Onlinekurs beginnt am 1. Oktober 2026. Schon jetzt können Sie sich für dieses weiterbildende Studium anmelden und sich zeitnah einen der begehrten Plätze sichern.
„Was müssen wir im Umgang mit KI künftig eigentlich können und wissen?“ Diese zentrale Frage stellte der Fachtag BBW.Digital 2026 in den Mittelpunkt. Genau hier setzte der Impulsvortrag von Prof. Dr. Robert Lehmann zum KI-Kompetenzerwerb an: Wer mit KI arbeitet, muss heute weit mehr können, als Tools nur sicher zu bedienen. Das Schlagwort „AI Literacy“ umfasst unterschiedliche fachliche und ethische Kompetenzen – aber auch die Fähigkeit Systeme auszuprobieren, ihre Ergebnisse zu prüfen und den Output kritisch zu hinterfragen.
Das IEB ist mit diesen Themen Teil der Diskussion: Wie KI Lernen unterstützen kann, wie sie Beratungspraxis verändert, wie Assistenzsysteme sinnvoll gestaltet werden können und wie Barrierefreiheit dabei nicht als Zusatzthema, sondern als zentraler Gestaltungsauftrag verstanden werden muss.
Die Veranstaltung wurde von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke e.V., BAG BBW, im OIC der Ohm organisiert. Der Einladung an alle BBWs in Deutschland folgten über 100 Fachkräfte. Weitere Informationen:
Das Promotionszentrum Sozial- und gesundheitswissenschaftliche Gestaltung von Transformationsprozessen (kurz: PZSGT) ist eines von sechs gemeinsamen Promotionszentren von OTH Regensburg, Hochschule München und TH Nürnberg, der Ohm, und hat seinen Sitz an der OTH Regensburg. Das PZSGT verfügt über ein eigenständiges Promotionsrecht und bündelt die Forschungsstärken der drei größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern. Von den insgesamt sechs Professor*innen, die die Fakultät Sozialwissenschaften der Ohm vertreten, sind zwei Personen aus dem Institut für E-Beratung dabei: das Beiratsmitglied Prof.in Dr. Carolin Freier und die Akademische Leitung Prof. Dr. Robert Lehmann.
„Barrierefreie Kommunikation in Videokonferenzen“ ist der Titel einer der Sessions, die von Kolleg*innen aus dem IEB im Rahmen der Fachtagung BBW.digital angeboten werden. Weitere Sessions befassen sich mit „KI-gestützten Chatbots in der psychosozialen Onlineberatungsausbildung“ und dem E-Beratungsprodukt eb.KIT. Prof. Dr. Robert Lehmann, der fachliche Leiter des IEB, ist mit einem Impulsvortrag zum KI-Kompetenzerwerb dabei. Weitere Themenfelder sind Ethik & Moral, Technische Grundlagen und Funktionsweise sowie aktuelle Forschung, Prototypen und Generative KI.