Der Fachkräftemangel im Handel ist gravierend. Gleichzeitig fehlen vielen Zugewanderten einschlägige Sprachkenntnisse und in Deutschland anerkannte Qualifikationen. Hier setzt das InnoVET Plus-Projekt Close the Gap CtG mit innovativen KI-gestützten Beratungs- und Bildungsangebote für Migrant*innen an. Ziel ist es, die Lücke zwischen Sprachkursen und dem Einstieg in den Arbeitsmarkt im Handel zu schließen.
Das Projekt DiBaKo im Austausch mit der Pfennigparade
Wie erleben Menschen mit Behinderungen die Nutzbarkeit digitaler Anwendungen? Wie schätzen sie die Barrierefreiheit von Neuentwicklungen ein? Wie gut können technische Lösungen aus der Perspektive der Zielgruppe Teilhabe-Hemmnisse beseitigen? Um Barrierefreiheit in der digitalen Kommunikation für möglichst viele und diverse Personengruppen, auch mit reziproken Einschränkungen, zu erreichen, ist der Austausch mit Betroffenengruppen essenziell. Aus diesem Grund wurde das Projekt Digital Barrierefrei Kommunizieren (DiBaKo) und erste Anwendungsmöglichkeiten bei der Pfennigparade in München vorgestellt. Hier prüfen Betroffene digitale Produkte. Siehe: https://www.pfennigparade.de/pressemeldung/pressemitteilung-feierliche-eroeffnung-test-labor-barrierefreiheit/
Das Projekt DiBaKo wird mit einer Laufzeit von Oktober 2024 bis März 2026 vom BMBF im Rahmen der Förderlinie DATIpilot gefördert. In Kooperation der Fachdisziplinen Informatik und Sozialwissenschaften unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Korbinian Riedhammer (TH Nürnberg, KI-Zentrum) und Prof. Dr. phil. Robert Lehmann (TH Nürnberg, Institut für E-Beratung) soll Barrierefreiheit für eine möglichst breite und diverse Personengruppe neu gedacht werden. Nähere Informationen finden Sie hier:
Interview: KI als Unterstützung, nicht als Ersatz
Das Civic Data Lab interviewte unsere Kollegin Mara Stieler über die Inhalte im Forschungsprojekt KIA. Am Projekt arbeitet ein interdisziplinäres Team unter der Leitung von Prof. Dr. Robert Lehmann aus den Sozialwissenschaften und Prof. Dr. Jens Albrecht aus der Informatik. Ziel ist die Entwicklung eines KI-gestützten Assistenzsystems, das psychosoziale Beratende in ihrer täglichen Arbeit unterstützt. Mara Stieler erläuterte den praxisnahen Entwicklungsprozess, die iterative Testung des Prototyps sowie die ethische Reflexion, die in ein Ethikmanual und einen Leitfaden für den verantwortungsvollen KI-Einsatz in der Beratung münden soll.
Zum Interview gelangen Sie hier:
https://civic-data.de/kia/