Spiel-Design-Elemente

Spiel-Design-Elemente als Basis für eine Innovationsplattform zur Entwicklung sozialer Technologien – 2019 gefördert durch Leonardo


Brett- und Gesellschaftsspiele konstruieren durch ihre Regelwerke vielfältige Kombinationen aus Spiele-Design-Elementen, die insbesondere motivationale Wirkung entfalten können. Daneben zeigen sich auch im Bereich des freien, nicht-regelbasierten Spiels wie im musikalischen Handeln solche Strukturen.
In einer Workshopreihe mit unterschiedlichen Zielgruppen, darunter auch psyosoziale Beratungsberufe, werden Szenarien entwickelt, wie das Wissen in der Entwickler- und Beratungspraxis eingesetzt werden kann.
Das Projekt schließt an die empirischen Untersuchungen von EMPAMOS an.


Aktuell werden die Ergebnisse einer ersten Workshopreihe ausgewertet. Eine Alternative zu den Papierunterlagen wird erwogen und im optimalen Falle eine benutzer*innenfreundlichere Software-Lösung entwickeln.
Prof. Laila Hofmann wird sich mit der Vertiefung der verhaltenswissenschaftlichen Grundlagen beschäftigen, um so Ideen für zielgerichtete Ansätze für die Verwendung von Spielelementen im betrieblichen Kontext, insbesondere in der Personalarbeit, entwickeln zu können.
Auch wird an den Umsetzungsmöglichkeiten in der Sozialen Arbeit weiter gearbeitet, um mit einer verbesserten Konzeption neue Workshops für die Fachwelt anbieten zu können.


Sie fanden Prof. Dr. Thomas Voit beim Nürnberg Digital Festival mit dem Vortrag: „Don’t play no game that I can’t win – Wenn Künstliche Intelligenz lernt, mit unserer natürlichen Dummheit zu spielen“ ,12. Juli 2019.
und beim Fachforum Onlineberatung mit dem Vortrag: Spielerisch Motivation erzeugen – Was können wir aus Spielen für die Gestaltung digitaler Beratungssysteme lernen?, 17. September 2019.


Projektbeteiligte:
Prof. Dr. Laila Hofmann, Prof. Dr. Robert Lehmann, Prof. Dr. Thomas Voit, Prof. Rainer Kotzian
Technische Hochschule Nürnberg, Fakultäten Betriebswirtschaft, Sozialwissenschaften, Informatik & Hochschule für Musik Nürnberg, Elementare Musikpädagogik


Studentische Arbeiten

  • Digitale Inklusion – Lern-Apps als Unterstützung beim barrierefreien Lernen für Schüler mit Förderbedarf. Virgina Richter (BA 2019)
  • Konzeption des computerbasierten Lernspiels „EmotionQuest“ –
    Ein computerbasiertes Lernspiel für Jugendliche
    mit Asperger-Syndrom zur Unterstützung der Verbesserung ihrer Emotionswahrnehmung und -kontrolle. Anna Bez (BA 2019)
  • Entwicklung eines Konzeptes zur Verwendung von Spielelementen in der beruflichen Rehabilitation und Integration von Hörgeschädigten. Annika Nikolasch (BA 2019)
  • Anforderungen an den Einsatz mobiler spielbasierter Apps in der Lehre – Anhand der App History Seeker. Kerstin Schröder (PPT 2019)