OSpA Stand November 2016

Projektvorhaben


Im Juli 2016 startete das Modellprojekt an der TH Nürnberg mit einer sehr engagierten Gruppe von Kooperationspartnern aus unterschiedlichen Feldern der Beratung pflegender Angehöriger. An zwei Modellstandorten, der Stadt Nürnberg und dem ländlichen Raum um Hof, Selb und Wunsiedel wird ein Onlineberatungsangebot für pflegende Angehörige gestartet. Selbsthilfe, ehrenamtliche Peerberatung und professionelle Angehörigenberatung sollen miteinander verschränkt werden, mit dem Ziel gegenseitiger, informeller und emotionaler Unterstützung und Entlastung von pflegenden Angehörigen, insbesondere dementiell Erkrankter. Damit wird das bisher überwiegend an Präsenz gebundene Beratungs- und Unterstützungsangebot der Fachberatungsstellen um eine internetgestützte Variante erweitert, welches niedrigschwellig und so früh wie möglich die Inanspruchnahme von Hilfen erhöhen soll.

Projektzeitplanungen


Im Mai 2017 soll das Online-Beratungsportal technisch und organisatorisch startbereit sein. Zusammen mit einer auf die speziellen Anforderungen textbasierter Onlineberatung von pflegenden Angehörigen vorbereiteten Startcrew bestehend aus Mitarbeiter/innen der beteiligten Fachberatungsstellen und Ehrenamtlichen wird es dann im Postleitzahlengebiet 90 und 95 ein Beratungsangebot geben, das internetbasiert auch von zuhause aus erreichbar sein wird. Aktuell ist ein zweistufiges Vorgehen geplant: In einer ersten Phase (1-2 Monate) wird anhand der eingehenden Anfragen eine funktionale Beratungsroutine entwickelt, die sicherstellen soll, dass im Optimalfall die Ratsuchenden alle Unterstützungsangebote aus einer Hand beziehen können. Dazu bedarf es einer Reihe von Abstimmungs- und Koordinationsprozessen zwischen allen Beratungsbeteiligten.
In der zweiten Phase wird das Projekt gezielt beworben, um allen interessierten und betroffenen Personen in den beiden Modellregionen diese zusätzliche Beratungsmöglichkeit zu bieten. Parallel dazu wird auch das Beratungsteam des Online-Portals vergrößert.

Projektevaluation


Für die Projektevaluation interessieren zunächst folgende Fragestellungen:

  • Welche Zielgruppen erreicht das Projekt?
  • Werden durch das zusätzliche Online-Beratungsportal Personen früher erreicht?
  • Welche Übergänge und Schnittstellen gibt es zwischen Beratungsportal und Beratungsstelle?
  • Welche Entlastung bietet OSpA pflegenden Angehörigen? (Erste Anhaltspunkte)

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